Blatter greift Infantino an: Kritik an Investoren-Plänen für Fußball-WM

Der langjährige Fifa-Präsident Joseph Blatter meldet sich mit deutlicher Kritik an den gegenwärtigen Kurs des Weltverbandes zu Wort. Im Mittelpunkt seiner Vorwürfe steht der aktuelle Fifa-Boss Gianni Infantino und dessen geplante Zusammenarbeit mit externen Investoren rund um die Weltmeisterschaft.
Blatter ist nicht der einzige prominente Kritiker der Initiative. Auch der britische Politiker Andy Burnham, der als Bürgermeister von Manchester fungiert, äußert sein Unbehagen über die geplanten Investitionspläne des Fußball-Weltverbandes. Beide Stimmen vereint die Sorge, dass kommerzielle Interessen privater Investoren den Sport gefährden könnten.
Die Diskussion um die Pläne nimmt an Fahrt auf: Die europäische Fußball-Konföderation Uefa reagiert auf die Entwicklung und bereitet offenbar eine eilige Sitzung vor, um die anstehenden Fragen zu beraten und eine gemeinsame Position zu finden. Ein klares Zeichen dafür, dass die geplanten Maßnahmen nicht nur interne Angelegenheit des Fifa-Apparates sind, sondern die europäische Fußball-Familie unmittelbar betreffen.
Quelle: www.spiegel.de



