Infantinos Milliardenplan gescheitert: Dritter Kontinentalverband lehnt WM-Investoren ab

Ein ehrgeiziges Vorhaben von FIFA-Präsident Gianni Infantino scheint an Widerstand zu scheitern. Der ambitionierte Plan, private Investoren in die Finanzierung zukünftiger Weltmeisterschaften einzubinden, hat in der internationalen Fußball-Familie nicht die erhoffte Unterstützung gefunden.
Nachdem bereits zwei Kontinentalverbände ihre Ablehnung signalisiert hatten, hat sich nun ein dritter Verband gegen das Vorhaben positioniert. Diese Entwicklung stellt ein erhebliches Rückschlag für Infantino dar, der das Investorenprojekt offenbar als Instrument zur Festigung seiner Machtposition in der Weltfußball-Hierarchie geplant hatte.
Der mangelnde Rückhalt aus den verschiedenen Kontinentalverbänden deutet darauf hin, dass sich Infantino bei seiner Kalkulation verrechnet hat. Damit fehlt dem FIFA-Chef nun die erforderliche Mehrheit für die Umsetzung seiner Pläne. Die anhaltende Kritik an dem Investorenprojekt könnte grundsätzliche Fragen zur Finanzierungs- und Organisationsstruktur künftiger Turniere aufwerfen und die Position des Verbandschefs zusätzlich schwächen.
Quelle: www.spiegel.de



