Journalist wegen Musiala-Bericht verhaftet

Ein türkischer Journalist ist in die Fänge der Behörden geraten, nachdem er über einen vermeintlichen Wechsel von Jamal Musiala berichtete. Der Münchner Offensivstar sollte dem Bericht zufolge zu Galatasaray Istanbul wechseln – eine Behauptung, die offensichtlich ernsthafte Konsequenzen für den Berichterstatter nach sich zog.
Während Transferspekulationen während der Sommerpause normalerweise zum journalistischen Alltag gehören, scheint die Veröffentlichung dieser speziellen Nachricht die türkischen Behörden auf den Plan gerufen zu haben. Das Vorgehen gegen den Journalisten wirft Fragen zur Pressefreiheit in der Türkei auf und zeigt, wie sensibel die Thematik offenbar behandelt wird.
Quelle: www.spiegel.de



