Pirlo keine Option für Italiens Nationaltrainer – Russland-Verbindungen entscheidend

Die italienische Fußball-Öffentlichkeit muss sich nach einem neuen Nationaltrainer umsehen. Andrea Pirlo, die legendäre Mittelfeldikone des italienischen Fußballs, kommt für die Position offenbar nicht in Frage. Hintergrund der Absage sind seine geschäftlichen Verflechtungen mit Russland, die in der aktuellen politischen Situation problematisch erscheinen.
Der frühere Weltmeister fungiert als Markenbotschafter für einen russischen Wettanbieter und steht zudem an der Seitenlinie eines Clubs, dessen Eigentümer russischer Herkunft ist. Diese Verbindungen zum Land Putin erweisen sich als Hindernis für eine mögliche Berufung als Trainer der Squadra Azzurra.
Die Entscheidung der italienischen Verbandsspitzen verdeutlicht die anhaltenden Konsequenzen der geopolitischen Spannungen im europäischen Fußball. Trotz Pirlos großer Verdienste als Spieler und seiner fachlichen Qualifikationen wiegen die russischen Geschäftsbeziehungen schwerer als sein sportliches Potenzial für das Amt.
Quelle: www.spiegel.de



